Durch verschiedene Umwelteinflüsse wie Luftverschmutzung, elektromagnetische Felder, unverträgliche Baumaterialien, Chemikalien, etc., erkranken immer mehr Menschen. Diese so genannten modernen Umweltkrankheiten werden sehr kontrovers diskutiert. Hilfe wird kaum geboten, obwohl das Leid der Kranken zum Teil extrem gross ist.
Aus diesem Grund wurde Anfang 2007 die MCS-Selbsthilfeorganisation Schweiz, kurz MCS-SOS, ins Leben gerufen. Der gemeinnützige Verein hat sich zum Ziel gesetzt, Umweltkranken zu helfen und zwischen Patienten, Ärzten und Behörden zu vermitteln. Die Mitarbeiter des Vereins arbeiten ehrenamtlich und leiden zum grössten Teil selbst an Chemikalienintoleranz.
In erster Linie ist MCS-SOS bestrebt, umweltkranke Mitmenschen zu unterstützen und regionale Gruppen zu fördern. Wir informieren Kranke und ihre Angehörigen, vermitteln Adressen von Ärzten, Therapeuten und Institutionen, helfen bei der Suche nach geeigneten Hilfsmitteln und verträglichen Produkten, leisten Öffentlichkeitsarbeit, versuchen verträglichen Wohnraum zu vermitteln oder geplante Projekte zu unterstützen, bieten eine telefonische Beratung an und vernetzen uns mit anderen Gruppen (auch über die Landesgrenze hinaus).
All diese Ziele versuchen wir mit Mitgliederbeiträgen und Spendengeldern zu realisieren.